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Neuerscheinungen |
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Rezension |
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Literatur im Fernsehen |
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Neuerscheinungen |
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Carsten Stroud Niceville Roman | DuMont | 505 Seiten | 19,99 Euro Gleich nach seinem Erscheinen ist dieser Roman auf Platz 3 der KrimiZeit-Bestenliste eingestiegen - zu Recht! In seiner Mischung aus literarischem Krimi und Mystery-Thriller verbindet Carsten Strouds Buch Spannung, Gruselstimmung und intelligente Unterhaltung: Das Städtchen Niceville macht seinem Namen keine Ehre, denn hier ist eigentlich nichts wirklich hübsch und nett. Immer wieder verschwinden Menschen, manche tauchen auch unter merkwürdigsten Umständen wieder auf; die Gründerfamilien von Niceville verbindet ein Geheimnis und ein tiefes, mit Wasser gefülltes Loch in der Nähe bleibt unerklärlich. Als dann auch noch ein Banküberfall die Stadt aufschreckt, kollabiert an einem Wochenende alles ... Ein rasanter Wechsel von Stimmungen, Perspektiven und Schrecken. (Deutsch von Dirk van Gunsteren)
Ransom Riggs Die Insel der besonderen Kinder Roman | PAN | 416 Seiten | 16,99 Euro Dem kleinen Jacob erzählt sein Großvater Abraham von einer verzauberten Insel, auf der merkwürdige Kinder mit besonderen Fähigkeiten leben: Sie können schweben, sind unsichtbar oder können sich unterhalten, ohne zu reden. Als er größer wird, tut Jacob diese Geschichten als Kinderkram ab, doch nachdem sein Opa ermordet wurde und er Augenzeuge merkwürdiger Dinge wird, ändert sich seine Meinung. Er sucht nach dieser Insel und entdeckt Dinge, die ihn mehr als erstaunen ... - Ein wunderbar packendes, mystisches Fantasybuch, das sich so leicht in keine Schublade zwängen lässt. Vor allem durch die vielen Schwarz-Weiß-Fotos von der Insel bekommt dieser Bestseller aus den USA eine ganz besondere Aura. (Deutsch von Silvia Kinkel)
Francesco Forgione Mafia-Export. Wie 'Ndrangheta, Cosa Nostra und Camorra die Welt erobern Sachbuch | Goldmann | 348 Seiten | 9,99 Euro Die Mafia hat sich längst in Deutschland eingerichtet. In Hannover, Köln, Berlin, Dresden, dem Ruhgebiet oder München - Ableger (nicht nur) der drei großen Mafia-Clans verdienen auch in Deutschland inzwischen kräftig mit oder waschen hier ihr schmutziges Geld. Mit diesem "Geografie"-Buch zeigt der Autor, wie und womit weltweit die organisierte Kriminalität ihre Geschäfte macht. Beim Lesen kommt man oft aus dem Staunen nicht mehr heraus, wirklich eine spannende Lektüre! Wenn Francesco Forgione vom Einfluss der Mafia-Clans auch auf Deutschland berichtet, weiß er, wovon er redet: Er unterrichtet Soziologie der organisierten Kriminalität und war Leiter der staatlichen Antimafia-Kommission in Italien. (Deutsch von Elisabeth Liebl )
memo, Band 51: Computer Kindersachbuch (ab 8) | Dorling Kindersley | 72 Seiten | 9,95 Euro Dass Computer bei uns heute in vielen Kinderzimmern stehen, wäre vor ein paar Jahren noch undenkbar gewesen. Dieses informative Sachbuch aus der memo-Reihe widmet sich deshalb dem PC. Hier wird mit kurzen Texten erläutert und durch sehr viele Fotos und Zeichnungen illustriert, wie Computer entwickelt wurden, wie sie heute arbeiten und vielleicht in Zukunft arbeiten werden, wie PCs programmiert und zum Internet miteinander verbunden werden, welche Gefahren Viren bedeuten und was Computer mit Robotern zu tun haben. Je eine Doppelseite pro Thema, ein Glossar und ein großes Poster mit den wichtigsten Informationen - dieser Band verschafft einen prima Überblick über dieses unentbehrliche Werkzeug, schließt viele Wissenslücken und macht den Computer ein bisschen weniger fremd.
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Rezension |
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Andreas Eschbach Herr aller Dinge Roman | Lübbe | 688 Seiten | 22,00 Euro DEUTSCHLANDFUNK 30.01.2012 Der junge Hiroshi Kato hat eine geniale Idee, die er besessen verfolgt und mit der er dafür sorgen will, dass allen Menschen auf der Welt ausreichend versorgt sind: Er will eine Maschine bauen, die sich selbst vervielfätigen und diese Kopien umwandeln kann - in Kaffeemaschinen, Autos oder Raumstationen. Seine Freundin Charlotte ist zunächst skeptisch, doch Hiroshi gelingt sein Plan schließlich. Seine Nano-Maschinen arbeiten mit Atomen und können alles auf der Welt neu erschaffen, brauchen aber ihren Steuermann, den "Herrn aller Dinge". Charlotte selbst hat auch eine besondere Gabe, denn sie kann die Vergangenheit von Gegenständen erkennen, in dem sie sie berührt - und kommt somit zu dem Wissen, dass es vor unserer Menschheit bereits eine andere Menschheit gegeben hat, die sich in ihrer Technikbegeisterung eine eigene Hölle gebaut hat. Hiroshi versteht ihren Hinweis und zieht daraus seine Lehren ... Hartmut Kasper zeigt sich in seiner Rezension von dieser "Geschichte eines visionären Maschinenbauers und Weltverbesserers" begeistert, denn sie erzählt auch von einem "grandiosen Scheitern" und ist "die Geschichte einer einzigartigen Liebe; eine hoch kluge Meditation über das Wesen des Geldes, und die Fabel davon, wie Menschen den Maschinen, die sie zu ihrem Heil ersonnen haben, anheim fallen können". Wer wissen möchte, warum es sich "nicht lohnt, der Herr aller Dinge zu sein", dem sei dieses Buch ans Herz gelegt. mehr »
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Literatur im Fernsehen |
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Do 02. Februar 23:30 SWR Literatur im Foyer Friedrich der Große - zum 300. Geburtstag. Thea Dorn im Gespräch mit Jens Bisky und Hans Pleschinski
Fr 03. Februar 14:55 arte Die Verschwiegene F 1990 Der Schriftsteller Antoine fällt aus allen Wolken als seine Freundin ihn verlässt. Sein Freund Jean macht dem Gekränkten ein verlockendes Angebot: Geld verdienen und Rache nehmen. Antoine soll eine Frau verführen und darüber schreiben.
23:00 ZDF Das blaue Sofa. Literatur mit Wolfgang Herles Mit: Nicholson Baker: "Haus der Löcher", T.C. Boyle: "Wenn das Schlachten vorbei ist", Olga Grjasnowa: "Der Russe, der Birken liebt", Hans Joachim Schädlich: "Sire, ich eile. Voltaire bei Friedrich II.", Zeruya Shalev: "Für den Rest des Lebens"
23:15 WDR Günter Wallraff - Schwarz auf Weiß Ein schwarzer Migrant reist durch Deutschland und stellt die Gastfreundschaft der Einheimischen auf die Probe. Doch was die Menschen, auf die er trifft, nicht wissen - dieser Schwarze ist in Wirklichkeit Günter Wallraff.
Sa 04. Februar 23:10 mdr Der Wolf - Auf eigene Faust DK, N, D 2008 Das Gespinst menschlicher Beziehungen, in das der Detektiv verstrickt wird, entstand nach einem Roman von Gunnar Staalesen. Die norwegische Antwort auf Henning Mankell und Håkan Nesser galt hierzulande bis vor Kurzem noch als Geheimtipp. In seiner Heimat zählt der 1947 geborene Staalesen zu den führenden Krimiautoren. Sein Erfolg gründet auf der schillernden Figur des eigenbrötlerischen Privatdetektivs Varg Veum, der in diesem atmosphärisch dichten Thriller ein Rätsel um Industriespionage und sexuelle Identität lösen muss.
So 05. Februar 10:15 3sat Literaturclub Zum Thema: "Sex und andere Nebensachen". Mit dem Gast Remo H. Largo, Moderation: Iris Radisch
11:30 3sat Der heimatlose Europäer. Stefan Zweig Er war ein überzeugter Europäer in einer Zeit von nationalen Feindbildern, und aus Verzweiflung über die Selbstzerfleischung Europas im Zweiten Weltkrieg nahm er sich im brasilianischen Exil das Leben: der österreichische Schriftsteller Stefan Zweig ("Die Schachnovelle"). Am 22. Februar 1942 schluckten er und seine Frau Lotte in Petropolis bei Rio de Janeiro eine Überdosis Veronal. "Der heimatlose Europäer" schildert Stefan Zweigs Leben im Wien der Habsburger-Monarchie, seine künstlerisch fruchtbarste Zeit in Salzburg, als in seinem Haus auf dem Kapuzinerberg die kulturelle Prominenz ein- und ausging, und die Zeit des Exils in England, den USA und schließlich in Brasilien.
12:00 BR Louis Begley - Geschichten und Gesetze Louis Begley ist Amerikas mondänster Schriftsteller. Er schreibt Gesellschaftsromane; alles liest sich ganz leicht und amüsant. Aber es schwingt auch ein leiser, verzweifelter Grundton mit. Die Tragik-Komödie "About Schmidt" mit Jack Nicholson basiert auf dem gleichnamigen Roman von Louis Begley und erhielt 2003 den Golden Globe sowie eine Oscar Nominierung.
16:50 3sat Schachnovelle BRD 1960 Gerd Oswald inszenierte "Die Schachnovelle" nach der gleichnamigen literarischen Vorlage von Stefan Zweig aus dem Jahr 1941. Neben Curd Jürgens als Rechtsanwalt stehen Hans Söhnker, Mario Adorf, Claire Bloom und Hansjörg Felmy vor der Kamera.
23:35 arte Lesen und nochmals lesen Der kürzlich verstorbene französische Journalist Pierre Dumayet (1923-2011) war ein Meister der sokratischen "Hebammenkunst" - der Kunst, seinen Gesprächspartnern bei der Entwicklung ihrer Gedanken nur durch ein eingeworfenes Wort, ein Hüsteln, einen fragenden Gesichtsausdruck oder ein Lächeln auf die Sprünge zu helfen. Bis heute ist Pierre Dumayet in seiner Kunst des Fragenstellens unübertroffen. Für die Dokumentation sieht er sich in seinem Büro alte Folgen der von ihm in den Jahren 1953 bis 1968 geleiteten TV-Reihe "Lesen und nochmals lesen" an und erinnert an bewegende und anregende Momente.
Mo 06. Februar 20:15 arte Auf Liebe und Tod F 1983 In den Wäldern wird der Kinobesitzer Massoulier tot aufgefunden. Die Spuren führen zu Julien Vercel, dessen Frau ein Verhältnis mit Massoulier gehabt haben soll. - Drehbuch nach Charles Williams' "The Long Saturday Night"
23:25 BR LeseZeichen Mit: Tomáš Sedláček: „Die Ökonomie von Gut und Böse“ (Hanser), Helmut Schmiedt: „Karl May oder Die Macht der Phantasie“ (C. H. Beck), Rüdiger Schaper: „Karl May“ (Siedler), Armin Kratzert spricht mit Georg Ringsgwandl über dessen Buch: „Das Leben und Schlimmeres“ (Rowohlt) und Frank Westerman: „Das Schicksal der weißen Pferde“ (C. H. Beck)
Di 07. Februar 23:15 WDR Das Mädchen mit dem Perlenohrring USA, GB, LUX 2003 In der Bestsellerverfilmung "Das Mädchen mit dem Perlenohrring" spielt Oscar-Preisträger Colin Firth Jan Vermeer. Scarlett Johansson verkörpert die Frau, die den berühmten Maler zu einem seiner bekanntesten Gemälde inspirierte.
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Literatur im Radio |
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Sa 11. Februar 20:05 Deutschlandfunk Das Treffen in Valladolid | Von Anthony Burgess Man schreibt das Jahr 1616. Cervantes und Shakespeare sind tot, beide am gleichen Tag gestorben. An Shakespeares Grab treffen sich ein englischer Schauspieler und ein spanischer Poet. Sie erinnern sich an die englisch-spanischen Friedensverhandlungen in Valladolid. Beide hatten zu der Friedensdelegation gehört. Ein zerrissenes Europa, das einen dauerhaften Frieden braucht, unter dem die King James Bible und die Lutherbibel, Hamlet und Don Quichote zum allgemeinen europäischen Kulturgut gehören würden.
So 12. Februar 14:05 Deutschlandradio Kultur Eulenspiegel, der Seeräuber | Von Holger Teschke Till Eulenspiegel hat sich zur Fastnacht über Wulf Wulflam, den mächtigen Bürgermeister von Stralsund lustig gemacht. Dafür hat man ihn im Kerker ausgepeitscht und nun auf dem Marktplatz an den Pranger gestellt. Sein Affe Meerkatz sitzt auf seiner Schulter und weiß auch keinen Rat. Da kommt Nele, eine junge Frau und befreit die beiden in der Nacht. Eulenspiegel soll helfen, ihren Bruder Malte aus dem Kerker zu holen. Doch zunächst müssen sie vor den Wachen fliehen. Ein Boot steht bereit, und damit rudern sie hinaus auf das wilde Meer, geradewegs in die Arme von argwöhnischen Seeräubern. Klaus Störtebeker ist ihr Anführer.
Mo 13. Februar 21:33 Deutschlandradio Kultur Ein Akt der Gewalt | Von Ryan David Jahn Es ist vier Uhr früh, als sich Katrina Marino auf den Heimweg macht. Die Straßen sind menschenleer, doch sie hat das Gefühl, beobachtet zu werden. Als Katrina sich ihrer Haustür nähert, nimmt sie aus dem Augenwinkel eine Gestalt wahr. Noch bevor sie reagieren kann, sticht jemand mit einem Messer auf sie ein. Die Nachbarn hören ihre Schreie, schauen aus den Fenstern und sehen, dass etwas Schreckliches passiert. Doch wer von ihnen wird helfen? "Ein Akt der Gewalt" basiert auf einer wahren Geschichte, dem Mord an Kitty Genovese im Jahr 1964. Bei diesem Verbrechen gab es viele Zeugen, die jedoch nicht einschritten. Jeder verließ sich auf den anderen (Bystander-Effekt).
Mi 15. Februar 20:30 Deutschlandfunk Lesezeit "Carolin Emcke liest aus ihrer Erzählung "Wie wir begehren" (1/3)
(2. Lesung am 22.2.12)
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